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Erstes FabLab-BarCamp in Deutschland |
27. Februar 2010, im Wilhelm Wagenfeld Haus – Design im Zentrum, Bremen
Erstes FabLab-BarCamp in Deutschland: Veranstaltet von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH. Im Rahmen von „Creative City Challenge“ (CCC, Herausforderung Kreative Stadt). Am Samstag, den 27. Februar 2010, im Wilhelm Wagenfeld Haus – Design im Zentrum, Bremen.
Die Profilschärfung und Förderung der Kreativwirtschaft gehört zu den zentralen Themenfeldern der bremischen Wirtschaftsförderung. Mit dem EU-Projekt „Creative City Challenge“ der internationalen Steuerungsgruppe des Interreg IV B Nordseeprogramms kann die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH die Aktivitäten am Standort Bremen nachhaltig unterstützen. Im Rahmen von „Creative City Challenge“ geht es vor allem auch um die Schaffung wettbewerbsfähiger und innovativer Regionen rund um die Nordsee durch das Potenzial der Kreativwirtschaft.
Insgesamt 12 Projektpartner aus europäischen Nordseeregionen bringen sich in das Vorhaben „Creative City Challenge“ ein. Mit dem Projekt nimmt die im Mai 2009 geschlossene Vereinbarung zur intensiveren Zusammenarbeit der drei regionalen Oberzentren Bremen, Oldenburg und Groningen konkrete Gestalt an. Alle drei Städte fokussieren sich in ihrer Ausrichtung auf die Förderung der Kreativwirtschaft und die Entwicklung urbaner Kreativquartiere. „Creative City Challenge“ sucht durch einen transnationalen Ansatz der Projekte nach der Entwicklung und Erprobung neuer und effektiverer Instrumente, um die Zusammenarbeit und Vernetzung innerhalb der kreativen Szene und zu den Unternehmen hin zu fördern. In Pilotprojekten sollen beispielsweise die Bedürfnisse der traditionellen Wirtschaft besser erforscht und in Einklang mit den Chancen und Möglichkeiten der Kreativwirtschaft gebracht werden.
Bei dem von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH veranstalteten ersten FabLab-BarCamp in Deutschland kommen gründungsinteressierte deutsche und niederländische Experten unterschiedlicher Disziplinen, Branchen und Fachgebiete zusammen, um sich im Sinne von „Creative City Challenge“ transnational zu vernetzen und eine übergreifende Zusammenarbeit zu befördern. Dabei geht es um die weit reichenden Möglichkeiten von FabLabs (Fabrication Labotory) als innovative Werkstattlabore, die mit digital ansteuerbaren Rapid-Prototyping-Maschinen ausgestattet sind. Mit dieser jungen Technologie, welche bislang vor allem der Industrie vorbehalten war, bietet FabLab einen niedrigschwelligen Zugang, um unterschiedlichsten Zielgruppen eine schnelle Planung und Realisierung von 3D-Objekten zu ermöglichen: Hinter FabLab steht die Idee, Objekte aus dem Internet downzuloaden und aus einem Computermodell mit einem 3-D-Printer reale Gegenstände herzustellen. Die besondere Stärke der Labs besteht darin, zielgerichtete Workshops anbieten zu können, welche von der allgemeinen Einführung in die Möglichkeiten des FabLab bis zur unterstützten multidisziplinären Zusammenarbeit reichen. Unter den weltweit aktiven FabLabs ist das in Bremen entstehende eines der ersten deutschen Projekte. Die Initiatoren Axel Grischow und Karsten Joost arbeiten eng mit den benachbarten niederländischen Kollegen zusammen; gerade entsteht in der Hansestadt Groningen das fünfte niederländische Labor. Das länderübergreifende Zusammenspiel unterschiedlicher sich ergänzender Disziplinen beschleunigt Innovationsprozesse und lässt Synergien entstehen, die bei der Entwicklung von neuen Produkten entscheidend sind.
Medienmitteilung "Erstes FabLab-BarCamp in Deutschland" als PDF
Bremen Bekommt ein 'Fab Lab': wie es möglich wird, sich Industrieprodukte zu Hause selbst herzustellen. (23.02.2010, Artikel aus dem Weser Kurier)
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