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| Vortrag: Wirtschaftsfotografie in Bremen und umzu |
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04. Februar 2012, Bremen Kaffee HAG, Norddeutsche Lloyd, Borgward, Becks, und Jacobs, allesamt klangvolle Namen und erfolgreiche Bremer Marken. Und diesen Erfolg verdanken sie nicht zuletzt dem „Imagefaktor" Fotografie. Fritz Haase, Professor (em.) für Kommunikationsdesign, Schwerpunkt Fotografie, an der Hochschule für Künste Bremen blickt in seinem Vortrag auf eine lange Geschichte von Bremer Wirtschaftsunternehmen zurück, und verdeutlicht die fotogeschichtliche- und kulturgeschichtliche Bedeutung der kommerziellen Fotografie als Imagefaktor für die Unternehmen. Ludwig Roselius, Erfinder des Kaffee HAG, war einer der ersten Pioniere, der die Grundlagen heutiger Marktetingstrategien entwickelt hat. Der Fotografie kam im Einsatz der Medien, die HAG zur Marke machten, eine bedeutende Rolle zu. Der Norddeutsche Lloyd stand diesen Leistungen in den 20er und 30er Jahren in nichts nach. Nach dem Krieg sind es Unternehmen wie Borgward, Becks, Jacobs, das Unterhaltungselektronik-Unternehmen Nordmende und der Tabakkonzern Martin Brinkmann, um nur einige zu nennen, die mit dem Medium Fotografie ihr unverwechselbares Image aufgebaut haben. Mit Seekamp hat Bremen heute eines der größten Fotostudios Europas im Lande, und noch immer prägen bedeutende Fotografen in Bremen und Worpswede das visuelle Bild Bremer Wirtschaftsunternehmen. „Denn gerade mit dem Auftreten der digitalen Fotografie und mit der einhergehenden hemmungslosen Bedienung aus Datenbanken und der "do it yourself Mentalität" vieler Unternehmen, wird der Blick auf vergangene und bestehende große Leistungen besonders interessant. Als "Imagefaktor" bleibt eine eigenständige Marken- und unternehmensbegleitende Fotografie nach wie vor Grundlage des Erfolgs.", so Haase. Fritz Haase ist Mitglied des Art Directors Club für Deutschland ADC und Ehrenmitglied des Bund Deutscher Grafikdesigner BDG und gemeinsam mit seiner Frau Sybille Inhaber des Ateliers für Gestaltung Haase & Knels. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Plätze sind jedoch begrenzt. Termin: 4. Februar, 18 Uhr Ort: Wilhelm Wagenfeld Haus, Am Wall 209, 28195 Bremen Eintritt: € 5,00 / € 2,50 ermäßigt |








